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![]() | Das bedeutendste Rechtskundemuseum der Bundesrepublik gibt einen umfassenden Einblick in das Rechtsgeschehen, die Gesetze und Strafen der vergangenen 1000 Jahre. Dargestellt wird die Entwicklung der Gesetzgebung bis zum 19. Jahrhundert. Der Ablauf des mittelalterlichen Strafprozesses, Instrumente der Folter und Geräte zum Vollzug der Leibes- und Lebensstrafen werden gezeigt, ebenso die für den Betrachter teilweise erheiternden Geräte zum Vollzug der Ehrenstrafen, die Halsgeigen für zänkische Frauen, Schandmasken oder Pranger. Untrennbar vom Recht sind Urkunden und die zu ihrer Rechtswirksamkeit notwendigen Siegel. Zahlreiche Urkunden zeigen welche Mühe man zu ihrer Gestaltung aufwandte. | ||
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Breiten Raum nehmen die Kupferstiche und Holzschnitte von Aufsehen erregenden Kriminalfällen ein. Die Polizeiordnungen zeigen, wie durch Kleider-, Hochzeits- oder Taufordnungen bis in den privatesten Bereich regiert wurde. Zu erwähnen sind Münzen und Medaillen zur Erinnerung an Gesetzgebung oder berühmte Rechtsfälle, die Rechtssymbolik, Redensarten unserer Umgangssprache, die ihren Ursprung im Recht haben und die Karikaturen über Justiz und Verwaltung. Die Häuser der Stadt zeigen dem Besucher wohl den Lebensraum unserer Vorfahren, sie sagen aber wenig aus über die rechtlichen Verhältnisse unter denen sie lebten. Das Mittelalterliche Kriminalmuseum gibt Antwort auf die sich hierzu aufdrängenden Fragen. |
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© Rotabene Medienhaus für das Kriminalmuseum, letzte Änderung 22.10.2001